Am 16. Dezember besuchte Oberarzt Dr. Thomas Eul die Feuerwehr Urbach und referierte zu dem Thema Herzinfarkte.
In dem sehr kurzweiligen und interessanten Unterricht erklärte der Arzt den anwesenden Kameraden sehr Ausführlich die Ursachen, Symptome und die Behandlungsmöglichkeiten von Herzinfarkten (Myokardinfarkten). Herzinfarkte sind mit einer der Häufigsten natürlichen Todesursachen in Deutschland. Dabei können sie, wenn rechtzeitig erkannt, heutzutage gut behandelt werden. Herr Dr. Eul betonte wie wichtig ein schnelles Erkennen und die schnelle Behandlung des Infarkts sind um die Folgeschäden zu minimieren.
Die häufigsten Symptome für Herzinfarkte sind starkes Unwohlsein, Brustschmerzen die auch in Schulter, Rücken, Arme und Kiefer abstrahlen können. Wichtig ist wenn Symptome auftreten bzw. vorhanden sind schnellst möglich einen Notruf abzusetzen und den Rettungsdienst zu alarmieren. Bei Verdacht auf Herzinfarkt wird automatisch ein Notarzt mitgeschickt der anhand einer EKG Messung sehr schnell erkennen kann ob ein Infarkt vorliegt und sofort die nötige Behandlung veranlasst.
Des Weiteren klärte der Arzt über die Risikofaktoren die Herzinfarkte begünstigen auf. Diese sind unter anderem Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte sowie Stress. Um Herzinfarkten vorzubeugen sollte man Sport treiben, auf die Ernährung achten, das Rauchen bleiben lassen und sich nicht zu sehr Stress auszusetzen.
Dieses wichtige Thema wurde an diesem Abend sehr anschaulich und ausführlich von Herr Dr. Eul vermittelt und Kommandant Hurlebaus bedankte sich im Namen der Feuerwehr bei dem Arzt für diesen sehr informativen Unterrichtsabend.
Festzuhalten ist wenn Symptome eines Herzinfarktes zu erkennen sind, sollte schnellstmöglich ein Notruf unter 112 abgesetzt werden um eine schnell Behandlung zu veranlassen.

Am 9. Dezember besuchte die Polizei die Feuerwehr Urbach und erläuterte die Rechtslage bei Feuerwehreinsätzen im Straßenverkehr. In dem äußerst kurzweiligen Unterricht erklärten die Polizeibeamten Österle und Paulik den anwesenden Feuerwehrkameraden, sowie einigen Kameraden des DRK Urbach die Rechtslage insbesondere bei der Fahrt mit dem Privat-PKW von zu Hause zum Feuerwehrhaus. Für verschiedene Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), darunter auch die Feuerwehr, gelten ab der Alarmierung die sogenannten Sonder- und Wegerechte. Diese befreien die BOS von der Straßenverkehrsordnung teilweise oder ganz. Zu diesem Thema kommen immer wieder Fragen auf welche die beiden Polizeibeamten einfach und deutlich beantworten konnten. Ein weiteres großes Thema war die Einsatzfahrt mit Sondersignal und die Beanspruchung der Sonder- und Wegerechte mit dem Feuerwehrfahrzeug. Das an sich trockene Thema „Rechtsgrundlage“ wurde an diesem Abend sehr anschaulich und praxisnah von der Polizei vermittelt und Kommandant Hurlebaus bedankte sich im Namen der Feuerwehr Urbach bei den beiden Polizeibeamten für diesen sehr informativen Unterrichtsabend.
Festzuhalten bleibt: auf der Fahrt zum Gerätehaus mit dem Privat-PKW hält man sich an die Straßenverkehrsordnung, da man für andere Verkehrsteilnehmer nicht als Feuerwehr erkennbar ist! Bei der Einsatzfahrt mit dem Feuerwehrauto dürfen die Sonder- und Wegerechte nur unter gebührender Vorsicht und mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn in Anspruch genommen werden!

 

 

"Brand eines Wohnhauses auf dem Gelände des Vossloh Schwabe, eine vermisste Person."

So lautete die Übungsannahme am Mittwoch den 18.3. bei der Übung des 1. und 2. Zugs.

Das ELW, LF16 und das TLF rückten aus. Das LF8 wurde zum Sicherstellen der Wasserversorgung mit Schlauchanhänger nachgefordert. Beim Eintreffen auf dem Gelände der Firma Vossloh Schwabe in Urbach meldete ein Hausbewohner, der von Übungsvorbereiter Marc Schuler gespielt wurde, dass sich zwei Menschen auf der Südseite des Gebäudes im ersten Obergeschoss im noch unverrauchten Bereich befänden. Weiter informierte er den Einsatzleiter, dass sich bis gerade noch zwei Personen an einem Ost-Fenster aufgehalten hätten aus dem jetzt dichter Kunstrauch quoll. Ein Einsatzszenario, wie es jeden Tag passieren könnte. Klar war, dass sich die beiden Personen im verrauchten Bereich wohl in größter Gefahr befanden. Deshalb gingen zwei Atemschutztrupps des LF16 direkt über das Treppenhaus zur Menschenrettung in den ersten Stock vor. Innerhalb weniger Minuten konnte die erste Person, die leblos unter dem Fenster lag, gerettet werden, und wenig später auch die zweite Person, die in der Küche wohl noch Löschversuche unternommen hatte. Da die bei dem Einsatzstichwort Gebäudebrand automatisch ausrückende Drehleiter von Schorndorf bereits anderweitig im Einsatz war und die Drehleiter von Welzheim einen langen Anfahrtsweg hat, retteten die Trupps des TLF die zwei Personen aus dem rauchfreien Bereich über tragbare Leitern. Anschließend stellte  das TLF noch einen Sicherungstrupp vor dem Gebäude, um den zwei Atemschutztrupps des LF16 Rückendeckung zu geben. Währenddessen stellte das LF8 mit dem Schlauchanhänger eine Wasserversorgung von einem zweiten Hydranten sicher. Als gerade einem Trupp des LF16 die Luft knapp wurde und sie das Gebäude verlassen mussten, simulierte der zweit Trupp einen Atemschutznotfall, bei dem ein Kamerad verletzt wurde und sein Lungenautomat, das Herzstück der Atemschutzausrüstung, Schaden nahm. Der vor dem Gebäude wartende Sicherungstrupp kam zum Einsatz und konnte den Kameraden zu Hilfe eilen. So konnten beide schnell versorgt und gerettet werden. Im Anschluss gab es eine Manöverkritik bei dem Verbesserungen angesprochen wurden. Kommandant Hurlebaus lobte zum Abschluss noch einmal seine Kameraden für die gelungene Übung und dankte Marc Schuler für die Vorbereitung des realitätsnahen Szenarios

Am Freitag den 17.4. fand eine Übung des Löschzug-Brandbekämpfung in Urbach statt. Die Feuerwehr Urbach wurde kurz nach 19 Uhr zum Firmensitz der Firma Tief- und Straßenbau Heinkel GmbH gerufen. Dort brannte im Übungsszenario eine Fahrzeughalle in der diverse Arbeitsmaschinen und Material gelagert sind. Beim Eintreffen quoll bereits aus der ganzen Fahrzeughalle Rauch, es wurden 6 Arbeiter vermisst und ein Arbeiter war unter einem Radlader vor der Fahrzeughalle geraten. Aufgrund der komplexen Einsatzlage wurde der Löschzug Brandbekämpfung, bestehend aus dem ELW 1 und dem LF16 von Urbach, dem TLF 16 von Plüderhausen, dem LF Katastrophenschutz aus Winterbach und einem LF 10  aus Haubersbronn nachgefordert. Die DRK Einsatzabteilung Urbach war bereits vor Ort und übernahm die Betreuung der Verletzten.

Gemeinsam wurde  innerhalb kürzester Zeit die Person mittels Hebekissen aus Ihrer Zwangslange unter dem Radlader befreit. Mit Hilfe des Löschzugs und über 6 Atemschutztrupps wurde die Fahrzeughalle zügig durchsucht und alle vermissten Arbeiter gerettet. Danach wurde die Brandbekämpfung aufgenommen. Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung von der Rems aufgebaut um die Löschfahrzeuge mit genügend Wasser zu versorgen. Bei der Anschließenden Einsatzbesprechung wurde die schnelle Einsatzabwicklung und die gute Zusammenarbeit gelobt. Herr Heinkel spendierte Getränke vor Ort und nach dem Aufräumen und in Ordnung bringen der Fahrzeuge gab es noch ein Vesper im Urbacher Feuerwehrhaus bei dem alle Kameraden der verschiedenen Wehren noch einmal zusammensaßen.

 

technische Hilfeleistung

Am Mittwoch 18.02.15 fand eine Unterrichteinheit der Führungskräfte statt. Thema des Abends war der richtige Umgang mit den hydraulischen Rettungsgeräten. Dabei durften die Herren mit den roten Streifen selber Hand anlegen. Insbesondere wurden mit der erst kürzlich neu beschafften Rettungsschere und dem hydraulische Spreizer im LF16 verschiedene Szenarien erprobt. Auch der schnelle Wechsel von Schere, Spreizer oder Rettungszylinder wurde trainiert, ebenso das Anbringen des Kettensatzes an Spreizer und Rettungszylinder. Dabei muss beachtet werden, dass die Ketten nur noch an den Spreizer im TLF angebracht werden können. Auf den neuen, wesentlich stärkeren Spreizer im LF16 passen die Ketten nicht mehr. Natürlich können die Ketten weiterhin auf allen Rettungszylindern im LF 16 und im TLF angebracht werden. Die Herren Gruppen- und Zugführer hatten beim Tischtennisball-transport via Spreizer und beim „Rohr mach klein“ per Rettungsschere jede Menge Spaß und frischten dabei alt bekanntes Wissen nachhaltig auf.  Die Mannschaft wird diese Einheit in ähnlicher Form bei den nächsten Zugübungen nachmachen.